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Pfarrgemeinde Mariä Himmelfahrt Aufkirchen

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Quelle Wikimedia Commons

Sucre-EssensausgabePatengemeinde Sucre, Bolivien: Hilfe, wo sie dringend gebraucht wird

Seit etlichen Jahren unterstützt die Pfarrgemeinde Aufkirchen die Missionsstation der Schwestern von der Heiligen Familie in Sucre, Bolivien. Gegründet wurde diese Ordensgemeinschaft von Pater Rupert Mayer, um die Not der Familien zu lindern.

In Biberkor hatten die Schwestern bis zum Verkauf des Gutes ein Erholungsheim für ältere Menschen betrieben. Aus dieser Zeit stammt auch die Verbindung zu Schwester Marita, die seit vielen Jahren in Bolivien zu Hause ist. Die Hermanas de la Sagrada Familia wirken dort seit mehr als 40 Jahren. In der Nähe von Sucre, in Alto Mesa Verde, haben sie ein Centro de Salud für Indios errichtet. In der Pampa auf 3000 m Höhe herrscht bitterste Armut: im ländlichen Bereich der Diözese Sucre müssen 15 Prozent der Bevölkerung mit weniger als 500 Dollar pro Jahr auskommenund 80 Prozent haben nicht mehr als 1.400 Dollar pro Jahr.

Zunächst wurden dort ein Haus für die Schwestern und eine Kirche errichtet. Bald danach entstand ein Gebäude mit Schul- und Betriebsküche und Speisesaal, in dem seit 1991 täglich bis zu 400 Kinder ein warmes Essen mit Milch, Brot und Obst erhalten - oft die einzige Mahlzeit am Tag. Dann wurden Werkstätten gebaut, um Frauen und Mädchen in Handarbeiten und Kochen zu unterrichten. Eine technische Akademie vermittelt heute mehr als 200 Frauen eine staatlich anerkannte Ausbildung in hauswirtschaftlichen Berufen.

Nach und nach entstand auch ein Ambulatorium, in dem heute zwei Allgemeinärzte, eine Frauenärztin, ein Zahnarzt und vier Krankenschwestern sowie eine Apothekerin für die medizinische Betreuung sorgen. Bei den Schwestern zahlen die Indios für einen Arztbesuch einen Anerkennungsbetrag von 3 Bolivianos, ein Arztbesuch in der Stadt würde 40 Bolivianos kosten, mehr als der Wochenlohn eines Arbeiters. In einer kleinen Krankenstation können Frauen entbinden und sich einige Tage erholen, bevor sie wieder zu ihren Familien zurückkehren.

Wir helfen dort, wo es notwendig ist. So kommen die Erträge von Trödelmärkten, Fastenessen und Christkindlmärkten des Frauenbunds Aufkirchen der Missionsstation von Schwester Marita zugute. Dazu kamen beträchtliche private Spenden.

Wenn auch Sie dabei helfen wollen, überweisen Sie Ihre Spende bitte auf das Konto 811 637 der Kath. Kirchenstiftung Aufkirchen bei der VR-Bank südöstl. Starnberger See (BLZ 701 69331), Kennwort Sucre.

Einen Dankesbrief von Sr. Marita finden Sie hier.

Verschiedene Einzelfallberichte aus 2015, wie ganz konkret geholfen werden konnte, finden Sie hier.

Anne Marie Schöfer

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